Hotel Zur Langen Dämmerung Chords & Lyrics - Hannes Wader
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Instr.
50
Trans.
0
Scroll
60
Metro.
Font
16
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[INTRO]
[E]
[VERSE 1]
An t[E]ausend Meilen hast du heut schon hinter dich gebracht.
Es ist spät, du suchst und findest eine [B]Bleibe für die Nacht.
[E]Von alldem, was du schon geseh'n und [A]nicht begriffen hast,
[E]bist du todmüde, sehnst dich nur nach [B]einer langen [E]Rast.
[E]Dies Hotel, die trübe Funzel in d[B]em engen Korri[E]dor
kommen [B]dir, als du dich umsiehst, schon nicht [E]ganz geheuer vor.
Und dann [B]weißt du es genau, als du die Zimmertür aufschl[A]ießt,
dass [E]du vor langer Zeit schon einmal [B]hier gewesen [E]bist.
[CHORUS]
[E]Schlaf' nicht ein im Hotel zur langen Dämmerung, bleib wach,
denn der Atem toter Seelen staut sich [B]unter diesem Dach
und f[E]risst sich, wenn du schläfst, so tief in [A]Hirn und Lungen fest,
[E]dass du dieses Haus nur sterbend oder [B]tot wieder verl[E]ässt.
[VERSE 2]
Und du [E]sitzt und wachst und wartest, doch die Zeit will nicht vergeh'n.
Und dir ist, als könntest du auf einmal [B]durch die Wände seh'n.
[E]Siehst ein Zimmer, so wie deins, und ein [A]Junge kommt herein.
[E]Du erschrickst und meinst, du sel[B]ber könntes[E]t dieser Junge sein:
[E]Große Füße, große Augen, von zu H[B]ause durchg[E]ebrannt,
Haar [B]und Hosen viel zu kurz, wie e[E]s noch brauch ist auf dem Land,
alles [B]liebend ohne Furcht, was neu und [A]fremd ist um ihn her.
[E]Und du fragst dich, ob du je so jung ge[B]wesen bist wie [E]der.
[CHORUS]
[E]Schlaf' nicht ein im Hotel zur langen Dämmerung, bleib wach,
denn der Atem toter Seelen staut sich [B]unter diesem Dach
und f[E]risst sich, wenn du schläfst, so tief in [A]Hirn und Lungen fest,
[E]dass du dieses Haus nur sterbend oder [B]tot wieder verl[E]ässt.
[VERSE 3]
In dem [E]Raum gleich nebenan siehst du dich als alten Mann,
einsam und verbittert, krank und [B]ohne einen Zahn.
[E]Und er wackelt mit dem Schädel, hält [A]die Bibel auf den Knien,
seine [E]dürren Spinnenfinger blättern [B]aufgeregt dar[E]in.
[E]Ganze Sätze streicht er aus mit d[B]em Rotstift[E] in der Hand
und s[B]chreibt dafür böse flüsternd wilde [E]Flüche an den Rand.
Und schon [B]bluten seine Finger, zucken [A]weiter, wie im Krampf.
[E]Du gibst ihm noch eine Stunde und dann [B]endet dieser [E]Kampf.
[CHORUS]
[E]Schlaf' nicht ein im Hotel zur langen Dämmerung, bleib wach,
denn der Atem toter Seelen staut sich [B]unter diesem Dach
und f[E]risst sich, wenn du schläfst, so tief in [A]Hirn und Lungen fest,
[E]dass du dieses Haus nur sterbend oder [B]tot wieder verl[E]ässt.
[VERSE 4]
Auch de[E]r Junge schläft noch nicht, nimmt sein Instrument und spielt.
Dazu schreibt er etwas auf, bringt in R[B]eime, was er fühlt.
Falsche [E]Töne, schlechte Verse, es ist [A]gleich wie gut er's macht,
Denn nur [E]schreibend, spielend, singend [B]übersteht e[E]r diese Nacht.
[E]Das macht durstig, und er dreht a[B]n dem Wasse[E]rhahn. Der spritzt
etwas[B] aus, was nach dem riecht, da[E]s ein Sterbender ausschwitzt.
Und du [B]wünscht dir, dass er, statt zu trinken, [A]in das Becken schifft.
[E]Und er tut's und bleibt für diesmal noch versch[B]ont von diesem [E]Gift.
[CHORUS]
[E]Schlaf' nicht ein im Hotel zur langen Dämmerung, bleib wach,
denn der Atem toter Seelen staut sich [B]unter diesem Dach
und f[E]risst sich, wenn du schläfst, so tief in [A]Hirn und Lungen fest,
[E]dass du dieses Haus nur sterbend oder [B]tot wieder verl[E]ässt.
[VERSE 5]
Deine U[E]hr zeigt erst auf drei, sie blieb schon vor Stunden stehn.
Sie schläft den langen Schlaf und wird n[B]ie mehr wieder gehn.
[E]Es wird Morgen. Junge, nimm jetzt dein[A]e Brocken, du musst fort.
[E]Da ist ein Park mit einem Brunnen[B] , trink' un[E]d wasch dich dort.
[E]Du wirst doch noch andr'e finden,[B] die sind a[E]uch so jung wie du.
Die erklä[B]ren dir die Welt, höre [E]ihnen ruhig zu.
Dann wirst du [B]weiterziehn, viel sehn, doch das [A]wenigste verstehn,
[E]und nach Jahren vielleicht nochmal über [B]diese Schwelle [E]gehn.
[CHORUS]
Dann schlaf' nicht [E]ein im Hotel zur langen Dämmerung, bleib wach,
denn der Atem toter Seelen staut sich [B]unter diesem Dach
und f[E]risst sich, wenn du schläfst, so tief in [A]Hirn und Lungen fest,
[E]dass du dieses Haus nur sterbend oder [B]tot wieder verl[E]ässt. [A] [E] [B] [A]
[E]
[VERSE 1]
An t[E]ausend Meilen hast du heut schon hinter dich gebracht.
Es ist spät, du suchst und findest eine [B]Bleibe für die Nacht.
[E]Von alldem, was du schon geseh'n und [A]nicht begriffen hast,
[E]bist du todmüde, sehnst dich nur nach [B]einer langen [E]Rast.
[E]Dies Hotel, die trübe Funzel in d[B]em engen Korri[E]dor
kommen [B]dir, als du dich umsiehst, schon nicht [E]ganz geheuer vor.
Und dann [B]weißt du es genau, als du die Zimmertür aufschl[A]ießt,
dass [E]du vor langer Zeit schon einmal [B]hier gewesen [E]bist.
[CHORUS]
[E]Schlaf' nicht ein im Hotel zur langen Dämmerung, bleib wach,
denn der Atem toter Seelen staut sich [B]unter diesem Dach
und f[E]risst sich, wenn du schläfst, so tief in [A]Hirn und Lungen fest,
[E]dass du dieses Haus nur sterbend oder [B]tot wieder verl[E]ässt.
[VERSE 2]
Und du [E]sitzt und wachst und wartest, doch die Zeit will nicht vergeh'n.
Und dir ist, als könntest du auf einmal [B]durch die Wände seh'n.
[E]Siehst ein Zimmer, so wie deins, und ein [A]Junge kommt herein.
[E]Du erschrickst und meinst, du sel[B]ber könntes[E]t dieser Junge sein:
[E]Große Füße, große Augen, von zu H[B]ause durchg[E]ebrannt,
Haar [B]und Hosen viel zu kurz, wie e[E]s noch brauch ist auf dem Land,
alles [B]liebend ohne Furcht, was neu und [A]fremd ist um ihn her.
[E]Und du fragst dich, ob du je so jung ge[B]wesen bist wie [E]der.
[CHORUS]
[E]Schlaf' nicht ein im Hotel zur langen Dämmerung, bleib wach,
denn der Atem toter Seelen staut sich [B]unter diesem Dach
und f[E]risst sich, wenn du schläfst, so tief in [A]Hirn und Lungen fest,
[E]dass du dieses Haus nur sterbend oder [B]tot wieder verl[E]ässt.
[VERSE 3]
In dem [E]Raum gleich nebenan siehst du dich als alten Mann,
einsam und verbittert, krank und [B]ohne einen Zahn.
[E]Und er wackelt mit dem Schädel, hält [A]die Bibel auf den Knien,
seine [E]dürren Spinnenfinger blättern [B]aufgeregt dar[E]in.
[E]Ganze Sätze streicht er aus mit d[B]em Rotstift[E] in der Hand
und s[B]chreibt dafür böse flüsternd wilde [E]Flüche an den Rand.
Und schon [B]bluten seine Finger, zucken [A]weiter, wie im Krampf.
[E]Du gibst ihm noch eine Stunde und dann [B]endet dieser [E]Kampf.
[CHORUS]
[E]Schlaf' nicht ein im Hotel zur langen Dämmerung, bleib wach,
denn der Atem toter Seelen staut sich [B]unter diesem Dach
und f[E]risst sich, wenn du schläfst, so tief in [A]Hirn und Lungen fest,
[E]dass du dieses Haus nur sterbend oder [B]tot wieder verl[E]ässt.
[VERSE 4]
Auch de[E]r Junge schläft noch nicht, nimmt sein Instrument und spielt.
Dazu schreibt er etwas auf, bringt in R[B]eime, was er fühlt.
Falsche [E]Töne, schlechte Verse, es ist [A]gleich wie gut er's macht,
Denn nur [E]schreibend, spielend, singend [B]übersteht e[E]r diese Nacht.
[E]Das macht durstig, und er dreht a[B]n dem Wasse[E]rhahn. Der spritzt
etwas[B] aus, was nach dem riecht, da[E]s ein Sterbender ausschwitzt.
Und du [B]wünscht dir, dass er, statt zu trinken, [A]in das Becken schifft.
[E]Und er tut's und bleibt für diesmal noch versch[B]ont von diesem [E]Gift.
[CHORUS]
[E]Schlaf' nicht ein im Hotel zur langen Dämmerung, bleib wach,
denn der Atem toter Seelen staut sich [B]unter diesem Dach
und f[E]risst sich, wenn du schläfst, so tief in [A]Hirn und Lungen fest,
[E]dass du dieses Haus nur sterbend oder [B]tot wieder verl[E]ässt.
[VERSE 5]
Deine U[E]hr zeigt erst auf drei, sie blieb schon vor Stunden stehn.
Sie schläft den langen Schlaf und wird n[B]ie mehr wieder gehn.
[E]Es wird Morgen. Junge, nimm jetzt dein[A]e Brocken, du musst fort.
[E]Da ist ein Park mit einem Brunnen[B] , trink' un[E]d wasch dich dort.
[E]Du wirst doch noch andr'e finden,[B] die sind a[E]uch so jung wie du.
Die erklä[B]ren dir die Welt, höre [E]ihnen ruhig zu.
Dann wirst du [B]weiterziehn, viel sehn, doch das [A]wenigste verstehn,
[E]und nach Jahren vielleicht nochmal über [B]diese Schwelle [E]gehn.
[CHORUS]
Dann schlaf' nicht [E]ein im Hotel zur langen Dämmerung, bleib wach,
denn der Atem toter Seelen staut sich [B]unter diesem Dach
und f[E]risst sich, wenn du schläfst, so tief in [A]Hirn und Lungen fest,
[E]dass du dieses Haus nur sterbend oder [B]tot wieder verl[E]ässt. [A] [E] [B] [A]
Used chords
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