[INTRO]
Ich hab‘ den [Fm]Eindruck, dass das, was die ganze Welt
Bis[G#]lang in ihrem Innersten zusammenhält
Wenn wir nicht au[C#]fpassen, auseinander fällt
Wie bei einem Erdbeb[C]en
Selbst [Fm]das, was man bisher für gegeben hält
Wes[G#]wegen sich mir immer mehr die Frage stellt:
In [C#]was für einem Land auf dieser Welt
[C] Will ich eigentlich leben?
[VERSE 1]
Im [Fm]Land, in dem ich leben will, herrscht[G#] Demokratie
Und statt [A#m]skrupellosem Kapitalismus Ge[C]meinwohlökonomie
Ein [Fm]Land, das seine Ärmsten nicht noch [G#]zusätzlich sanktioniert
Und d[A#m]as mit dem bedingungslosen Grundeinkommen zum[A#]indest einmal auspro[C]biert
Dann [C#]herrschte nämlich von v[D#]ornherein viel m[C]ehr Gerechtig[Fm]keit
Und für [A#]das, was wirklich wichtig ist, [Cm]bliebe viel mehr [G#]Zeit
Ich [C#]wünsche mir ein [D#]Land, wo man sich [Cm]gegenseitig unterst[Fm]ützt
Wo man [A#m]Mensch und Tier und Umwelt und M[C]inderheiten schützt
[VERSE 2]
Denn im [Fm]Land, in dem ich leben will, gehört [G#]jeder Mensch dazu
Egal, ob [A#m]L oder G oder B oder T oder [C]I oder Q
Wo weder [Fm]Hautfarbe noch Herkunft [G#]über einen bestimmt
Sondern [A#m]einzig und allein, [C]wie man sich benimmt
Ob man die W[C#]erte dieses Landes [D#]anerkennen k[C]ann oder ob m[Fm]an
Mit Frieden, F[C]reiheit und Humanismus nicht sonderlich viel[G#] anfangen kann
Ich h[C#]ätt‘ ja nichts da[D#]gegen, will ich an d[Cm]ieser Stelle mal be[Fm]tonen
Wenn all die [A#m]Intoleranten und Rückwärtsgewandten [C]irgendwo anders wohnen
[VERSE 3]
Das [Fm]Land, in dem ich [Cm]leben will, wird re[C]giert von einer [Fm]Zunft
Die sich von Be[A#m]sonnenheit [Fm]leiten läßt, von [Cm]Anstand und Ver[Fm]nunft
[A#m]Menschen, die den Recht[Cm]sstaat und die Gew[C]altenteilung respekt[Fm]ieren
Die sich [Cm]nicht zum Alleinherrscher [Fm]aufspielen und [C#]per Dekret re[C]gieren
Weder [C#]sind es chauvi[Cm]nistische, nar[A#m]zisstische I[Fm]dioten
Noch ver[C#]logene, rass[Cm]istische Dikta[A#m]toren und Des[Fm]poten
Die [C#]jeden, der nicht ihrer M[Cm]einung ist, zum "Terror[C]isten" deklar[Fm]ieren
Ihn schikan[C#]ieren, inhafti[Cm]eren, foltern[C] und liquidieren
[VERSE 4]
Das [Fm]Land, in dem ich leben will, ist vor [G#]so etwas gefeit
Denn es [A#m]herrscht dort eine unabhängige[A#] Gerichtsbar[C]keit
Mit [Fm]Richtern, die sich gegen Korruption und W[G#]illkür positionieren
Und wo [A#m]nicht dafür plädiert wird, die Todesstr[A#]afe wieder einzu[C]führen
Und [C#]Grundlage der [D#]Rechtsprechung ist ein vern[Cm]ünftiges Ge[Fm]setz
Und kein altes [C]Buch, das Gewalt propagiert und gegen "[G#]Ungläubige" hetzt
Ich [C#]wünsche mir ein L[D#]and, wo man die M[Cm]enschenrechte aner[Fm]kennt
Und [A#m]dabei Staat und Kirche v[C]oneinander trennt
[VERSE 5]
[Fm]Im Land, in dem ich leben will, ist [G#]egal, was du bist
Ob [A#m]Buddhist, Moslem, Jude, Christ [C]oder Atheist
Weil sich [Fm]selbstverständlich alle gegen[G#]seitig respektieren
Und [A#m]keiner versucht den anderen[A#] zu missio[C]nieren
Reli[C#]gion ist dort kein [D#]Vorwand für [Cm]Unterdrückung und [Fm]auch
Nicht für die Legiti[C]mierung schlimmster Verbrechen wie etwa [G#]Kindesmissbrauch
Gewalt gegen [C#]Andersgläubige, [D#]Andersdenkende, [Cm]Minderheiten und [Fm]Frauen
Grad gegen [A#]solche, die sich gegen das Unrecht [C]aufzubegehren trauen
[VERSE 6]
Im [Fm]Land, in dem ich [Cm]leben will, sind Fr[C]auen gleichgest[Fm]ellt
D.[A#m]h. für gleiche [Fm]Arbeit kriegen [Cm]sie das gleiche [Fm]Geld
Man be[A#m]handelt sie grund[Cm]sätzlich mit ge[C]bührendem Res[Fm]pekt
Sie werden [Cm]weder genital ver[Fm]stümmelt noch degrad[C#]iert zum Sex[C]objekt
Und n[C#]iemand schreibt ihnen [Cm]vor, was sie [A#m]tun und lassen [Fm]sollen
Sie entscheiden [C#]selbst, wie sie sich [Cm]kleiden und wen si[A#m]e heiraten [Fm]wollen
Und brauchen [C#]keine Angst zu [Cm]haben wie in and‘ren [C]Ländern hier auf [Fm]Erden
Von der [C#]eigenen Fam[Cm]ilie [C]umgebracht zu werden
[VERSE 7]
Das [Fm]Land, in dem ich leben will, ist ein[G#] Land, in dem man
Ohne gleich im [A#m]Knast zu landen frei seine [C]Meinung äußern kann
Wo man [Fm]nicht mit dem Tod bedroht wird als [G#]Karikaturist
Als [A#m]Lyriker, Satiriker oder [A#]kritischer Journa[C]list
Denn [C#]grade eine f[D#]reie, qualita[Cm]tiv hochwertige P[Fm]resse
Ist m[C]einer Meinung nach in unser [Fm]aller Interesse
Weil sie w[C#]achsam den [D#]Machthabern [Cm]auf die Finger s[Fm]chaut
Und der man ver[A#]trauen kann, weil man weiß, dass sie auf F[C]akten baut
[VERSE 8]
Im [Fm]Land, in dem ich leben will, wird in [G#]Bildung investiert
Kinder w[A#m]erden individuell gefördert und mit [C]Wissen ausstaffiert
Und eben [Fm]nicht indoktriniert und mit [G#]Absicht dumm gehalten
Sondern in die [A#m]Lage versetzt dieses Land klug und [C]weise mitzugestalten
Dann [C#]fallen sie auch nicht ver[D#]meintlich einfachen [Cm]Lösungen an[Fm]heim
Und gehen w[C]eder den religiösen Rattenfängern noch Popu[Fm]listen auf den Leim
Weil sie sich [C#]eigenständiges [D#]Denken und kritisches [Cm]Nachfragen er[Fm]lauben
Je [A#m]mehr die Menschen wissen, desto w[C]eniger müssen sie glauben
[VERSE 9]
Das [Fm]Land, in dem ich [Cm]leben will, hat aus der Ge[C]schichte ge[Fm]lernt
Und ist [A#m]keins, das sich von [Fm]Mitgefühl und [Cm]Menschlichkeit ent[Fm]fernt
Wo [A#m]Holocaust und [Cm]Klimawandel [C]nicht geleugnet [Fm]werden
Und [Cm]nicht diejenigen in der [Fm]Mehrheit sind, die [C#]dieses Land ge[C]fährden
[C#]Nein, in diesem Land ist man [Fm]einander zugewandt
Statt [C#]Hass und Gewalt regier‘n hier [Fm]Herz und Verstand
Ein f[C#]riedliches Land, das nicht h[Fm]intenrum zuhauf
An [A#]andere Länder W[G#]affen verkauft
[VERSE 10]
Ein [C#]Land, das tole[Cm]rant ist aber [A#m]gleichzeitig auch [Fm]ganz
Klare [C#]Kante zeigt gegen [Cm]jede Form von [A#m]Intole[Fm]ranz
[C#]Das bei Unrecht [Cm]laut wird und bei [C]Nationalstolz s[Fm]till
[C]Das ist mal ein Land, in dem ich leben [Fm]will!
[OUTRO]
[C] [Fm] [F]
Ich hab‘ den [Fm]Eindruck, dass das, was die ganze Welt
Bis[G#]lang in ihrem Innersten zusammenhält
Wenn wir nicht au[C#]fpassen, auseinander fällt
Wie bei einem Erdbeb[C]en
Selbst [Fm]das, was man bisher für gegeben hält
Wes[G#]wegen sich mir immer mehr die Frage stellt:
In [C#]was für einem Land auf dieser Welt
[C] Will ich eigentlich leben?
[VERSE 1]
Im [Fm]Land, in dem ich leben will, herrscht[G#] Demokratie
Und statt [A#m]skrupellosem Kapitalismus Ge[C]meinwohlökonomie
Ein [Fm]Land, das seine Ärmsten nicht noch [G#]zusätzlich sanktioniert
Und d[A#m]as mit dem bedingungslosen Grundeinkommen zum[A#]indest einmal auspro[C]biert
Dann [C#]herrschte nämlich von v[D#]ornherein viel m[C]ehr Gerechtig[Fm]keit
Und für [A#]das, was wirklich wichtig ist, [Cm]bliebe viel mehr [G#]Zeit
Ich [C#]wünsche mir ein [D#]Land, wo man sich [Cm]gegenseitig unterst[Fm]ützt
Wo man [A#m]Mensch und Tier und Umwelt und M[C]inderheiten schützt
[VERSE 2]
Denn im [Fm]Land, in dem ich leben will, gehört [G#]jeder Mensch dazu
Egal, ob [A#m]L oder G oder B oder T oder [C]I oder Q
Wo weder [Fm]Hautfarbe noch Herkunft [G#]über einen bestimmt
Sondern [A#m]einzig und allein, [C]wie man sich benimmt
Ob man die W[C#]erte dieses Landes [D#]anerkennen k[C]ann oder ob m[Fm]an
Mit Frieden, F[C]reiheit und Humanismus nicht sonderlich viel[G#] anfangen kann
Ich h[C#]ätt‘ ja nichts da[D#]gegen, will ich an d[Cm]ieser Stelle mal be[Fm]tonen
Wenn all die [A#m]Intoleranten und Rückwärtsgewandten [C]irgendwo anders wohnen
[VERSE 3]
Das [Fm]Land, in dem ich [Cm]leben will, wird re[C]giert von einer [Fm]Zunft
Die sich von Be[A#m]sonnenheit [Fm]leiten läßt, von [Cm]Anstand und Ver[Fm]nunft
[A#m]Menschen, die den Recht[Cm]sstaat und die Gew[C]altenteilung respekt[Fm]ieren
Die sich [Cm]nicht zum Alleinherrscher [Fm]aufspielen und [C#]per Dekret re[C]gieren
Weder [C#]sind es chauvi[Cm]nistische, nar[A#m]zisstische I[Fm]dioten
Noch ver[C#]logene, rass[Cm]istische Dikta[A#m]toren und Des[Fm]poten
Die [C#]jeden, der nicht ihrer M[Cm]einung ist, zum "Terror[C]isten" deklar[Fm]ieren
Ihn schikan[C#]ieren, inhafti[Cm]eren, foltern[C] und liquidieren
[VERSE 4]
Das [Fm]Land, in dem ich leben will, ist vor [G#]so etwas gefeit
Denn es [A#m]herrscht dort eine unabhängige[A#] Gerichtsbar[C]keit
Mit [Fm]Richtern, die sich gegen Korruption und W[G#]illkür positionieren
Und wo [A#m]nicht dafür plädiert wird, die Todesstr[A#]afe wieder einzu[C]führen
Und [C#]Grundlage der [D#]Rechtsprechung ist ein vern[Cm]ünftiges Ge[Fm]setz
Und kein altes [C]Buch, das Gewalt propagiert und gegen "[G#]Ungläubige" hetzt
Ich [C#]wünsche mir ein L[D#]and, wo man die M[Cm]enschenrechte aner[Fm]kennt
Und [A#m]dabei Staat und Kirche v[C]oneinander trennt
[VERSE 5]
[Fm]Im Land, in dem ich leben will, ist [G#]egal, was du bist
Ob [A#m]Buddhist, Moslem, Jude, Christ [C]oder Atheist
Weil sich [Fm]selbstverständlich alle gegen[G#]seitig respektieren
Und [A#m]keiner versucht den anderen[A#] zu missio[C]nieren
Reli[C#]gion ist dort kein [D#]Vorwand für [Cm]Unterdrückung und [Fm]auch
Nicht für die Legiti[C]mierung schlimmster Verbrechen wie etwa [G#]Kindesmissbrauch
Gewalt gegen [C#]Andersgläubige, [D#]Andersdenkende, [Cm]Minderheiten und [Fm]Frauen
Grad gegen [A#]solche, die sich gegen das Unrecht [C]aufzubegehren trauen
[VERSE 6]
Im [Fm]Land, in dem ich [Cm]leben will, sind Fr[C]auen gleichgest[Fm]ellt
D.[A#m]h. für gleiche [Fm]Arbeit kriegen [Cm]sie das gleiche [Fm]Geld
Man be[A#m]handelt sie grund[Cm]sätzlich mit ge[C]bührendem Res[Fm]pekt
Sie werden [Cm]weder genital ver[Fm]stümmelt noch degrad[C#]iert zum Sex[C]objekt
Und n[C#]iemand schreibt ihnen [Cm]vor, was sie [A#m]tun und lassen [Fm]sollen
Sie entscheiden [C#]selbst, wie sie sich [Cm]kleiden und wen si[A#m]e heiraten [Fm]wollen
Und brauchen [C#]keine Angst zu [Cm]haben wie in and‘ren [C]Ländern hier auf [Fm]Erden
Von der [C#]eigenen Fam[Cm]ilie [C]umgebracht zu werden
[VERSE 7]
Das [Fm]Land, in dem ich leben will, ist ein[G#] Land, in dem man
Ohne gleich im [A#m]Knast zu landen frei seine [C]Meinung äußern kann
Wo man [Fm]nicht mit dem Tod bedroht wird als [G#]Karikaturist
Als [A#m]Lyriker, Satiriker oder [A#]kritischer Journa[C]list
Denn [C#]grade eine f[D#]reie, qualita[Cm]tiv hochwertige P[Fm]resse
Ist m[C]einer Meinung nach in unser [Fm]aller Interesse
Weil sie w[C#]achsam den [D#]Machthabern [Cm]auf die Finger s[Fm]chaut
Und der man ver[A#]trauen kann, weil man weiß, dass sie auf F[C]akten baut
[VERSE 8]
Im [Fm]Land, in dem ich leben will, wird in [G#]Bildung investiert
Kinder w[A#m]erden individuell gefördert und mit [C]Wissen ausstaffiert
Und eben [Fm]nicht indoktriniert und mit [G#]Absicht dumm gehalten
Sondern in die [A#m]Lage versetzt dieses Land klug und [C]weise mitzugestalten
Dann [C#]fallen sie auch nicht ver[D#]meintlich einfachen [Cm]Lösungen an[Fm]heim
Und gehen w[C]eder den religiösen Rattenfängern noch Popu[Fm]listen auf den Leim
Weil sie sich [C#]eigenständiges [D#]Denken und kritisches [Cm]Nachfragen er[Fm]lauben
Je [A#m]mehr die Menschen wissen, desto w[C]eniger müssen sie glauben
[VERSE 9]
Das [Fm]Land, in dem ich [Cm]leben will, hat aus der Ge[C]schichte ge[Fm]lernt
Und ist [A#m]keins, das sich von [Fm]Mitgefühl und [Cm]Menschlichkeit ent[Fm]fernt
Wo [A#m]Holocaust und [Cm]Klimawandel [C]nicht geleugnet [Fm]werden
Und [Cm]nicht diejenigen in der [Fm]Mehrheit sind, die [C#]dieses Land ge[C]fährden
[C#]Nein, in diesem Land ist man [Fm]einander zugewandt
Statt [C#]Hass und Gewalt regier‘n hier [Fm]Herz und Verstand
Ein f[C#]riedliches Land, das nicht h[Fm]intenrum zuhauf
An [A#]andere Länder W[G#]affen verkauft
[VERSE 10]
Ein [C#]Land, das tole[Cm]rant ist aber [A#m]gleichzeitig auch [Fm]ganz
Klare [C#]Kante zeigt gegen [Cm]jede Form von [A#m]Intole[Fm]ranz
[C#]Das bei Unrecht [Cm]laut wird und bei [C]Nationalstolz s[Fm]till
[C]Das ist mal ein Land, in dem ich leben [Fm]will!
[OUTRO]
[C] [Fm] [F]
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